Ankündigungen

Transdisziplinäre Tagung:
„Kreativität – schöpferischer Wille und (Über-)Lebensstrategie“

Internationale Abschlussveranstaltung der ARGE Kulturelle Dynamiken an der ÖFG
12.-13. Mai 2022, Skylounge Wien
, und digital verfügbar (Konzept und Organisation Sabine Coelsch-Foisner / ARGE Kulturelle Dynamiken).

Die Tagung rundet die zentrale Forschungsfrage nach Formations- und Transformationsprozessen in der Gegenwartskultur ab, indem sie den Auslösern und Wechselwirkungen, Steuerungsmechanismen und dem Potenzial Einzelner und ganzer Gesellschaften nachgeht. Damit soll zum Einen eine Positionsbestimmung in der Kreativitäts-Forschung mit Vertreter/innen aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen der Humanities und kulturwissenschaftlichen Forschung, Psychologie, Biologie, Medizin, Kognitionsforschung, Artificial Intelligence, Wirtschaft, etc.) erfolgen und neue Erklärungs-Ansätze diskutiert werden. Andererseits geht die Tagung kreativen Visionen einer lebenswerten und (über-)lebensfähigen Gesellschaft der Zukunft nach. Angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen kommt dem Thema besondere Brisanz zu.

Call for Papers (TBA)

PhD Forum:
„Kreativ: Wissenschaft“, 6. Mai 2022, Universität Salzburg

Im Vorfeld der Tagung präsentieren Doktorand/innen des inhaltlich eng mit dem Forschungsprogramm der ARGE Kulturelle Dynamiken (ÖFG) verbundenen DSP-Kollegs Cultural Production Dynamics kulturelle, gesellschaftliche Projekte, die sie aus dem Forschungsfeld ihrer jeweiligen Dissertation entwickeln und kreative Handlungsfelder erschließen

Details TBA

Visualisierung. Bildwissen – Wissensbilder.
Sabine Coelsch-Foisner und Christopher Herzog (Hg.)
Reihe Wissenschaft und Kunst, Universitätsverlag Winter.

Nach Memorialisierung, Theatralisierung und Transmedialisierung erscheint der 4. Band der ARGE Kulturelle Dynamiken / Cultural Dynamics an der ÖFG (seit 2013) unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Coelsch-Foisner mit Wissenschaftscomic und Daumenkino sowie Beiträgen von Uwe B. Sleytr, Erwin Pokorny, Gabor C. Kovacs, Roland Innerhofer, Lisa Stumpfögger, Wolfgang Wohlmayr, Markus Fiebig, Sabine Grupe, Thomas Payer, Josef Strobl, Clemens Sedmak, Elisabeth Kapferer, Herbert Kapplmüller und Tassilo Tesche.

Der Band setzt die Bilderflut wissenschaftlicher Evidenzkulturen in Bezug zur Suche nach der Sinnlichkeit und suggestiven Kraft von Bildern. Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die Zusammenhänge von eikon und episteme in wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung. Der Begriff des „Bildes“ wird zu diesem Zweck breit gefasst als bildliche Vorstellung und Darstellung. Im Mittelpunkt der Beiträge stehen Dynamiken des Herstellens und Wahrnehmens von Bildern und deren Rolle für Wissensproduktion, -dokumentation und -transfer.

Zehn Fallbeispiele aus unterschiedlichen Fachgebieten – von Archäologie über Theologie und Neurologie bis hin zur Szenografie – beleuchten das historisch aufgeladene Spannungsfeld von Ästhetik und Epistemik. Im Lichte aktueller Anwendungen aus Wissenschaft und Kunst hinterfragt der Band die wechselseitige Abhängigkeit von analogen und virtuellen Bildern, die an der Schwelle zu einer Neubewertung von Taktilität im Zeichen der Corona-Krise 2020 besondere Brisanz erfährt.